Kaiserslautern – Glockestubb entwickelt sich prächtig

Stadt und Caritas blicken auf zwei Jahre guter Kooperation zurück
Gut zwei Jahre ist es her, dass die „Glockestubb“, die städtische Anlaufstelle für Obdachlose in der Pariser Straße 23, in die Obhut der Caritas überging. Der Caritasverband für die Diözese Speyer ist mit Jahresbeginn 2023 als Träger eingestiegen, die Stadt stellt weiterhin die Räume zur Verfügung. Zeit für eine äußerst positive Bilanz „nach 24 Monaten guter Zusammenarbeit“, wie Sozialdezernentin Anja Pfeiffer betont. Die Glockestubb habe sich von einer reinen Anlaufstelle für Obdachlose hin zu einer Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit medizinischen und psychosozialen Angeboten entwickelt – „Ein unverzichtbares niedrigschwelliges Angebot“.
„Wir konnten unser seit 2003 bewährtes Angebot mit der Caritas als fachlich sehr kompetentem Partner weiterführen“, so die Beigeordnete, „die Zusammenarbeit läuft von Beginn an erfolgreich und vertrauensvoll im Sinne der betroffenen Menschen.“ Regelmäßig gebe es einen Austausch zwischen den Kooperationspartnern, um zeitnah Bedarfe oder etwaige Probleme zu erkennen. „Das Netzwerk für Menschen in schwierigen Lebenslagen wurde durch die Kooperation enger geknüpft, was allen Bedürftigen in Kaiserslautern zu Gute kommt. Die gute Zusammenarbeit wird mit Sicherheit Basis für weitere Konzepte sein, mit denen wir die Situation betroffener Menschen weiter verbessern können“, erklärt Pfeiffer.
„Ich bin stolz auf die letzten zwei Jahre und auf das, was wir hier zusammen geschafft haben“, sagt auch Peter Lehmann, der Leiter des Caritas-Förderzentrums Sankt Christophorus. Besonders wichtig sei, dass die Menschen, die in schwierigen Lebenslagen hierher kommen, nicht nur täglich ein warmes Essen bekommen, duschen können und Kleider wechseln. Im Aufenthaltsraum treffen sie Bekannte, mit denen sie sich hier angefreundet haben, sie können gemeinsam lachen, es gibt Spiele-Tage mit Karten- und Brettspielen. Aber die Besucher können auch über Sorgen und Kummer sprechen, nicht nur untereinander. Dafür gebe es hier drei Psychologinnen, die ehrenamtlich mitarbeiten und Fachberaterinnen der Caritas, die mit Rat und Hilfe unterstützen können. „Es freut uns besonders, dass wir so viele Ehrenamtliche einbeziehen können“, sagte Lehmann. Selbst einen Haarschnitt können die Besucher hier bekommen, von Profis, die ehrenamtlich arbeiten. Auch ein Rechtsanwalt und eine Mitarbeiterin der Pfalzklinik gehören zum Team der Ehrenamtlichen.
Im vergangenen Jahr hatte die Glockestubb über 11.000 Gäste. Etwa 500 Menschen haben insgesamt über 1000 Beratungen genutzt.
BU: Das Team der Glockestubb mit Sozialdezernentin Anja Pfeiffer beim Neujahrsempfang Mitte Januar. Direkt neben ihr Peter Lehmann.
Foto: Caritas | Stadt Kaiserslautern
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