Kaiserslautern – Die städtischen Gebäude immer im Blick

Gebäudeleittechnik überwacht die Immobilien zentral im Rathaus
Über 370 städtische Immobilien unterliegen dem Verantwortungsbereich des Referats Gebäudewirtschaft. Gar nicht so einfach, deren zum Teil komplexe und völlig unterschiedliche Energie-, Heizungs- und Lüftungssysteme alle im Blick zu behalten? Doch. Als eine der ersten Kommunen führte Kaiserslautern bereits vor rund 25 Jahren eine zentrale Gebäudeleitstelle ein, an die die rund 100 großen Objekte angeschlossen sind. Ließen sich damit zunächst „nur“ Heizung und Lüftung aus der Ferne steuern, erwuchs daraus nach und nach ein Energiemanagementsystem. Das spart Energie und Personal.
„Dank der Gebäudeleittechnik sind wir im Stande, von einem Arbeitsplatz im Rathaus aus alles zu überwachen und zum Teil auch zu bedienen“, so Baudezernent Manuel Steinbrenner. „Fallen in einer Kita die Lüftung oder in einer Schule die Heizung aus, sieht es der Kollege im Rathaus sofort und kann direkt Gegenmaßnahmen einleiten, so dass die Betroffenen vor Ort die Störung mitunter gar nicht mitbekommen.“ Auch Sondereinstellungen könne man vom Rathaus aus direkt vornehmen, etwa wenn aufgrund eines Elternabends ein Schulraum länger geheizt werden muss. Allerdings seien noch nicht alle Funktionen für jedes Gebäude verfügbar. „Aufgrund der großen Anzahl und der großen Varianz der Anlagen sind der Ausbauzustand und damit die Fernsteuerungsoptionen unterschiedlich. Wir arbeiten aber kontinuierlich daran, dies zu verbessern“, so der Beigeordnete. Dass Neubauten wie etwa die Kita MiniMax oder die Schillerschule vollumfänglich angeschlossen werden, ist Standard.
Lief das System anfangs über Modems, so sind die Gebäude inzwischen mit einer Standleitung mit den Servern im Rathaus verbunden. Vor Ort im Technikraum gibt es eine Bedienstelle oder bei größeren Gebäuden auch einen PC, über den sich die jeweilige Anlage ebenfalls steuern lässt. In Kooperation mit den SWK werden die städtischen Gebäude nun auch nach und nach mit Smart Metern und entsprechenden Gateways ausgestattet. Durch das so entstehende „Smart Grid“ wissen die Stadtwerke auf die Sekunde genau, wann wie viel Energie benötigt wird und wie sich Stromproduktion und -verbrauch im Netz bestmöglich vereinbaren lassen. „Das Energiesparpotenzial, das sich daraus ergibt, ist riesig, perfekt für unsere Klimaschutzziele“, so Steinbrenner.
Stadt Kaiserslauetrn
Aktuelle Beiträge
28. März 2025
Events
Kunstausstellung „Frau., Leben., Freiheit“ Soroor Art x Amnesty International in der Rhein-Galerie
8. März 2025 bis 29. März 2025
BUNT GEMISCHT
14. Dezember 2024
15. Juni 2023
12. Mai 2023
10. August 2023
7. September 2023
7. August 2023
14. August 2020
9. Mai 2024
4. August 2023
22. Februar 2025
26. September 2023
22. März 2025
10. August 2023
18. Dezember 2024
21. Juni 2023
26. Oktober 2023
3. August 2021
16. Januar 2025
10. Juli 2023
1. Februar 2025
10. Dezember 2024
22. Dezember 2024
29. März 2025
12. Dezember 2024
21. März 2023
13. Dezember 2024
2. August 2023
4. Januar 2025
10. August 2023
28. Juli 2023
30. September 2021
17. Mai 2024
29. Januar 2024
31. Juli 2023
24. August 2024
25. Juli 2023
20. Januar 2025
17. Januar 2025
27. November 2023
12. Juli 2023