Betzenberg: Stadt führt testweise Bewohnerparken wieder ein

Bürgermeister Manfred Schulz kündigt Verkehrsuntersuchung an
Die Stadtverwaltung beabsichtigt als kurzfristige Maßnahme zur Verbesserung der Parksituation auf dem Betzenberg, zum Beginn der 2. Bundesligasaison 2024/2025 bei Fußballspielen versuchsweise das Bewohnerparken wieder einzuführen. Das hat Bürgermeister Manfred Schulz der Bürgerinitiative Betzenberg mitgeteilt. Diese hatte Schulz vor wenigen Wochen eine Petition mit mehr als 600 Unterschriften überreicht. Darin forderte die Bürgerinitiative eine ausschließliche Parkerlaubnis für Anwohner auf dem Betzenberg an den Spieltagen des FCK, eine ungehinderte Zu-und Abfahrt für Anwohner des Betzenbergs auch an den Spieltagen sowie eine entsprechende Anpassung des P+R-Konzepts.
„Es ist mir wichtig, die Anliegen unserer Bürger ernst zu nehmen und nach Lösungen zu suchen. Mir ist bewusst, dass die Verkehrssituation an Spieltagen zu erheblichen Unannehmlichkeiten für die Menschen auf dem Betzenberg führen kann“, so Schulz. Wie der Bürgermeister erläutert, dürfen mit Beginn der neuen Saison an Spieltagen nur noch Bewohner mit einem Bewohnerparkausweis auf dem Betzenberg parken, was ab ca. zwei Stunden vor Spielbeginn bis ca. zwei Stunden nach Spielende gelte. Fahrzeuge ohne Bewohnerparkausweis werden innerhalb dieser Zeiten verwarnt. Bewohnerparkausweise können ab 15. Juli 2024 bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadtverwaltung beantragt werden. Der FCK wird seine Dauerkarteninhaber über die neue Parkregelung in der kommenden Saison informieren, auch die Stadt plant eine Informationskampagne.
„Von Zufahrtbeschränkungen auf den Betzenberg wird vorerst abgesehen. Diese könnten sich negativ auf die umliegenden Wohngebiete wie den Lämmchesberg oder den Bereich um den Adolph-Kolping-Platz auswirken“, erklärt der Bürgermeister. „Neben den Bewohnern des Betzenbergs haben weitere Personenkreise ein entsprechendes Zufahrtsinteresse zum Stadion oder in das Wohngebiet. Angesichts des potenziellen Berechtigtenkreises ist es absehbar, dass Zufahrtskontrollen viel Zeit in Anspruch nehmen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsproblemen, insbesondere Rückstaus, führen würden“, so Schulz. Hiervon wären zum Beispiel auch der P+R-Verkehr und der übrige Linienverkehr betroffen.
„Es muss in jedem Fall eine quartierspezifische Abwägung der positiven Auswirkungen und der negativen Begleiterscheinungen erfolgen. Sollte sich entgegen unserer Erwartungen keine Besserung der Verkehrssituation durch das Bewohnerparken einstellen, werden wir in einem weiteren Schritt gemeinsam mit der Polizei prüfen, welche weiteren Maßnahmen möglich sind“, stellt der Ordnungsdezernent eine Evaluation in Aussicht. Ergänzend sei beabsichtigt, dass die Stadt in Kooperation mit dem 1. FC Kaiserslautern das bestehende Verkehrskonzept überprüfen lässt, was im Rahmen einer Verkehrsuntersuchung durch ein externes Planungsbüro erfolgen soll. Die Untersuchung soll geeignete Vorschläge zur Optimierung des P+R-Verkehrs und ÖPNV-Angebotes machen und mögliche Maßnahmen zum Schutz des Wohnumfeldes auf dem Betzenberg und benachbarter Wohnquartiere vor Belastungen durch den Veranstaltungsverkehr aufzeigen. Aufgrund der für Vergabe und Bearbeitung erforderlichen Zeiträume ist mit Ergebnissen einer solchen Untersuchung jedoch erst 2025 zu rechnen.
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