Gemeinsam Krisen meistern

Autor/in: herzlich digital – Pressestelle
Fachtagung zum Thema „ Krisenmanagement“ im Interkommunalen Netzwerk Digitale Stadt
Pandemien, Kriege, Cyberangriffe oder Wetterextreme: Kommunalverwaltungen stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Um sie zu meistern, sind Spontanität, Flexibilität und Kompetenz gefragt. Wie Digitalisierung und interkommunale Vernetzung dabei helfen können, auch präventiv zu handeln, Gefahren zu erkennen, zu bewältigen oder abzuwenden, stand im Fokus der Fachtagung „Krisenmanagement – Voneinander lernen, gemeinsam Krisen meistern“.
Der Einladung des „Interkommunalen Netzwerks Digitale Stadt“ (Ikone DS), unter der Leitung und Koordination der Stabsstelle Digitalisierung der Stadtverwaltung Kaiserslautern, folgten über 60 Teilnehmende aus ganz Rheinland-Pfalz, die in ihren Kommunen für Digitalisierung und Krisenmanagement verantwortlich sind. Tagungsort war die Blumenhalle der Gartenschau Kaiserslautern.
Die Ikone-DS-Mitglieder erwartete eine abwechslungsreiche Fachtagung. Jan Ole Berndt vom Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) referierte über das KI-basierte Instrument für das Krisenmanagement „Akrima“. Eleonore Baj, Leiterin der Stabsstelle Notfall- und Krisenmanagement der Stadtverwaltung Kaiserslautern, stellte den Gästen aus den anderen rheinland-pfälzischen Kommunen das Krisenmanagement der Stadt Kaiserslautern vor. Die Einsatzmöglichkeiten des Multikopters der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern wurden von Einheitsführer Mark Denzer ausführlich besprochen. Weitere Vorträge drehten sich um Projekte wie AScore – ein Projekt zur Unterstützung des Krisenmanagementsystems für lokale Entscheider auf kommunaler Ebene von Martin Memmel (DFKI). Laura Fauß vom Referat Organisation und Datenverarbeitung desRhein-Pfalz-Kreises referierte zu Ablauf und Folgen des Cyberangriffs auf die Kreisverwaltung. Sebastian Schulze, Projektverantwortlicher „Smart City Infrastructure“ vom Referat Tiefbau Stadt Kaiserslautern, informierte über das Projekt Aorta zur automatisierten Bildung von Rettungsgassen. Aus dem Ikone-DS-Netzwerk kam die Vorstellung des Telemedizin-Projekts „Herz.Gesund“ durch Sonja Gröntgen, CDO des Kreises Mayen-Koblenz.
Insbesondere die Transparenz der Themen und die Erkenntnis, dass alle vor denselben Herausforderungen stehen, wurden als spannend empfunden. Um diese Herausforderungen zu benennen und sich dazu zu vernetzen, gab es verschiedene Thementische, die zum offenen Austausch einluden. „Immer wieder wird deutlich, welchen hohen Stellenwert das Netzwerk und der gemeinsame Austausch untereinander haben. Die Kolleginnen und Kollegen sollten die Chance erhalten, Anwendungsbeispiele sowie Forschungsprojekte kennenzulernen und die gewonnenen Eindrücke mit in die eigene Kommune und in die Verwaltung zu tragen“, erklärte Ikone-DS-Mitarbeiter Ulrich Däuwel zum Abschluss der Veranstaltung und bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Teilnehmenden.
Gefördert wird das Netzwerk vom rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern und für Sport.
Am Netzwerk interessierte Städte und Kommunen aus Rheinland-Pfalz können sich unter www.ikone-ds.de ausführlicher informieren und sich jederzeit mit Fragen oder Anregungen per Mail an info@ikone-ds.de wenden.
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